Warum eine Östrogendominanz mit Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenstruma und Cellulite zusammenhängen kann

Die Östrogendominanz ist heute nicht nur bei Frauen in der Menopause, sondern immer mehr auch bei jungen Frauen ein Problem.

Bei jungen Frauen ist die Ursache zuerst in den modernen «Pillen» als Verhütungsmitteln zu suchen. Viele Frauen haben durch die Pille eine gestörte Menstruation. Weil diese oft schmerzhaft ist und als störend empfunden wird, wird die Pille sogar oft so eingesetzt, dass gar keine Menstruation mehr erfolgt. Dies ist, aus unserer Sicht, die falsche Lösung und bringt wieder viele andere Nebenwirkungen. Durch die Östrogendominanz und noch mehr durch das Ausbleiben der Menstruation, steigen das Risiko einer Schilddrüsenunterfunktion, weil die rT3-Produktion damit ansteigen kann.

In der Menopause sinkt der gesamte Hormonspiegel, auch das Östrogen. Jedoch sinkt bei übergewichtigen Frauen das Östrogen deutlich weniger, weil das Fettdepot die Östrogenproduktion ankurbelt. Zwar schützt diese Östrogendominanz in der Menopause besser vor Osteoporose, jedoch wird die Schilddrüse in dieser Hormon-Situation eher mehr rT3 statt T3 produzieren und so steigt die Wahrscheinlichkeit einer östrogenindizierten Schilddrüsenunterfunktion stetig. Schlanke Frauen, haben zwar weniger Risiko einer Schiddrüsenunterfunktion, dafür steigt aber das Osteoporose-Risiko. Es ist deshalb für alle Frauen in der Menopause  wichtig, ihre Hormone Ihrer persönlichen Situation richtig anzupassen.

Die Östrogendominanz verändert auch das gesamte Bindegewebe. Sobald sich nämlich das Verhältnis zwischen Östrogen, Progesteron und Testosteron zu stark in Richtung Östrogen verändert, wird das Bindegewebe weniger fest, weicher und neigt zu Einlagerung von Fett (mit Umweltgiften) und säuregebunden Schlacken. Wenn gleichzeitig die Magensäure zu schwach ist (zu wenig qualitative Magensäure) dann reagiert die Schilddrüse mit Einlagerungen.

Früher entstand ein Schilddrüsenstruma (Schilddrüsen-Kropf) hauptsächlich durch Jodmangel. Heute hauptsächlich durch Östrogendominanz und Verschlackung wegen Magenproblemen. Die heutigen Schilddrüsenstruma sind deutlich weniger sichtbar wie früher und deshalb viel heimtückischer. Die Blutwerte TSH, T3 und T4 zeigen in absoluten Werten selten ein Problem an. Wenn man jedoch die relativen Verhältnisse in unserem Schilddrüsenrechner vergleicht, sieht man schon bald, dass etwas nicht stimmt. Wenn man vor allem rT3, CRP sowie das Verhältnis zwischen rT3 und T3 in Relation vergleicht, so sind praktisch alle Schilddrüsenstruma erkennbar. Ein Schilddrüsenstruma ist der Vorläufer von praktisch allen Schilddrüsenproblemen

Bei der Cellulite ist immer eine Östrogendominanz vorhanden. Hier spielen jedoch auch die Genetik sowie der Cortisolspiegel eine Rolle. Bei der Cellulite behindert die Östrogendominanz den örtlichen Fettabbau und die Cortisolrezeptoren, welche genetisch disponiert sind, verleiten dem Körper übermässig in den Hüften, Fett abzulagern. Um eine Cellulilte abzubauen und zu verhindern, müssen die betroffen Frauen ein Leben lang folgendes unternehmen:

  1. Örtlich eine fettabbauende Crème anwenden (Body-Contour-Desing).
  2. Örtlich eine Cortisol-Rezeptoren abbauende und durchblutungsfördernde Crème anwenden (Vasculin-Crème).
  3. Örtlich über unser Mikrostrom-Cellulite-Konzept sowohl die Östrogendominanz dämpfen, wie gleichzeitig auch die örtlichen unterschwelligen Entzündungen (silent inflamation) reduzieren. Diese unterschwelligen Entzündungen im Fettgewebe fördern die Cortisol-Ausschüttung und dadurch wieder die Fetteinlagerung.
  4. Selbstverständlich sollte die Ernährung richtig umgestellt sein. Ein Überschuss an Energie würde sofort wieder, als Fett, im Gesäss eingelagert.
  5. Die «Pille» als Verhütungsmittel, muss zwingend ohne Östrogen sein. Frauen die weiterhin darauf nicht verzichten möchten und von der Cellulite betroffen sind, können gegen die Power der Pille, selten ihre Cellulite in den Griff bekommen.